Fürstentum Asturan

Fakten:

Herrscherhaus: wechselnd, derzeit: uth Atris
Herrschersitz: Dûn-Elen
Wichtigste Tempel: Der konzilianische Dom zu Dûn-Elen
Das Haus der Mutter in Carmîr
Bevölkerung: Arwenim, Arataner
Fürstengarde: Die Jungferngarde
Herrschaftsgebiet: Der Westen

Die Herrschaft des Westens

Im Westen Kargaths erstrecken sich die saftig grünen Ebenen des Fürstentums Asturan, der Herrschaft des Westens. Die heute von den Menschen dominierte wohlhabendste Provinz des Reichsverbandes, war einmal Teil des Elbenreiches Minyamar, dessen die Tempelstadt Carmîr umgebenden Überbleibsel heute ein Refugium der Elenesti im Nordwesten der Herrschaft ausmachen. Die ersten Menschen im Westen waren Wyldlingsstämme, die unter dem Schutze der Elben dem Machtstreben der Aradir standgehalten hatten, doch die Macht des Drachen wich der des Löwen und wenige Generationen nachdem die ersten aratnischen Siedler den Arduin überquert hatten, um Siedlungen und Festungen zu errichten - deren älteste die Valangaard ist - führten sie Krieg mit den Elben und erstritten den Ostteil Minyamars für sich. Der Krieg endete, als ein Sohn des Löwenthrons von einer Erscheinung der Sternenkönigin, einem Einhorn, vor dem Griff des Fährmanns gerettet wurde, woraufhin Menschen und Elben des Westens sich in einer Zeit des Friedens gegenseitig zu beeinflussen begannen.

Mit dem Frieden von Novaesia erlangte der Westen später seine Unanbhängigkeit vom Löwenreich und behauptete diese, bis Taramesh den schwarzen Löwenkönig mit seinen verhängnisvollen Einflüsterungen unterwarf und verleitete sich auch den Westteil des Landes unter der Sichel einzuverleiben. Anders als im aratanischen Reich wurde die Herrschaft des Westens in jenen Tagen von der Mutter an die Tochter weitergegeben und so herrschten ausschließlich Königinnen im Westen. Die lange Nacht, welche die Zerstörung des Herzens der Elbenheit, ihrer altehrwürdigen Stadt, des einstigen Dûn-Elen sah und ihr Reich ein für allemal zerbrach, kam für den Westen mit unvergleichbarer Wucht und sah den Niedergang des Hauses seiner Königinnen. Nach der Rebellion des Phönix, übernahm die Riendûn Celebrian die Führung des Westens, der sich die Lords des Menschenvolkes auf Drängen Selean uth Thalians, des zweifelsfrei mächtigsten und einflussreichsten unter Ihnen, unterwarfen. Als die Riendûn ermordet wurde und auch die Herrschaftslinie des Elbenvolkes versiegte, führten die Lords des Westens den erbitterten Krieg der sechs Schwestern, der erst mit dem Eingreifen des Phönixkönigs endete, und vereinigten sich hiernach als Fürstentum Asturan, benannt nach jenem aratanischen König, der den Frieden mit den Elben gebracht hatte. Sie errichteten eine Herrschaft in welcher nicht das Blut sondern der eigene Ratsschluss den Fürsten erwählt. Diese Wahlmonarchie des Westens existiert bis heute und bewährte sich selbst in der Zeit des unschuldigen Blutes, als die Lords der Häuser uth Deylas und uth Atris sich blutig um die Fürstenkrone schlugen.

Das Fürstentum Asturan gilt heute als die erhabenste unter den Herrschaften Kargaths, was zum einen sicherlich auf das starke Erbe der Elben zurückzuführen ist, die im Westen ihre unverkennbaren Spuren in Kultur und Sprache hinterlassen haben, andererseits wohl aber auch deshalb, weil die Lage des Fürstentums es vor den meisten großen Kriegen, die Kargath im Laufe der Jahrhunderte erschütterten, bewahrt haben. Sieht man von den Grenzfesten am Beluin einmal ab, sind die Festungen des Westens seit Generationen und Jahrhunderten reine Repräsentationsbauten, ohne tatsächliche Verteidigungsaufgabe.

 
geografie/landesteile/fuerstentum_asturan.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/03 21:25 von Dennis Peteranderl
 
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